Nintendo Switch: Virtual Game Cards vereinfachen Umgang mit digitalen Spielen

Auf der gestrigen Nintendo Direct stellte das Unternehmen die Virtual Game Cards für die Nintendo Switch vor, welche es ermöglichen, digitale Spiele einfacher auf mehreren Konsolen zu verwenden. Hier erfährt ihr, was ihr dazu wissen müsst.
Besitzer von mehreren Switch-Konsolen und digitalen Spielen hatten bisher schon die Option, diese über den gleichen Nintendo-Account mehrfach herunterzuladen. Dieser Prozess ist jedoch mit einigen Nachteilen verbunden.
Einer davon ist, dass es nur eine Hauptkonsole geben kann und alle, welche diesen Status nicht haben, benötigen eine aktive Internetverbindung, um Spiele starten zu können. Ein anderer ist, dass der Nintendo-Account des Käufers mit allen Nutzerprofilen, die einen bestimmten Titel verwenden wollen, verbunden sein muss. Gerade wenn auch Kinder die Switch verwenden, kann das gegebenenfalls ungewollt sein.
Gestern enthüllte Nintendo im Rahmen einer Nintendo Direct die Virtual Game Cards. Diese schaffen diese Nachteile nicht nur aus der Welt, sie bringen auch weitere Freiheiten mit sich.
Nintendo Virtual Game Cards: Funktionen
Sind mehrere Konsolen mit einem Nintendo Account verbunden, hat man dank Virtual Game Cards die Wahl, auf welcher man seine Games verwenden möchte. Ist eine Karte auf einem System installiert, steht diese für alle Profile auch ohne Internetverbindung zur Verfügung. Virtuelle Karten lassen sich direkt am Gerät oder über die Nintendo-Webseite verwalten.
Die große Neuerung von Virtual Game Cards ist, dass sie auch an Mitglieder des Nintendo-Familienverbandes verliehen werden können. Die Leihdauer beträgt dabei 14 Tage, wobei ein Spiel auch früher retourniert werden kann. Spielstände bleiben nach der Rückgabe allerdings erhalten.
Das neue Feature ist ab Ende April über ein Softwareupdate für alle Switch-Modelle verfügbar.