Stufenförderer
21.03.2010 | von Redaktion |Stufenförderer eigenen sich zum Ordnen, zum Bevorraten oder Zuteilen von Schüttgut oder Stückgut. Sie brauchen nicht viel Platz und ermöglichen die Zuführung der verschiedensten Teile auf schonende Weise. Die verschiedenen Produkte, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind, zeichnen sich alle durch eine gleichmäßige Bauweise aus, die sich jeweils den Höhenunterschieden anpassen lassen und keiner speziellen Wartung bedürfen. Unterschiede gibt es in der Art der Führung des Linearförderers als auch in den einstellbaren, elektrischen Anschlussmöglichkeiten. Da Stufenförderer hauptsächlich in der industriellen Produktion eingesetzt werden, gibt es sie in unterschiedlichen Größen für variable Formen des zu transportierenden Gutes. Paletten oder Kisten, die als Stückgut bezeichnet werden, benötigen andere Voraussetzungen als die unter Schüttgut laufenden Materialien wie Sand oder Getreide, Erz etc. Die zulaufenden Trichter, die das Sortiergut herleiten, sind dementsprechend variabel. Allen Stufenförderern ist gemein, dass sie geräuscharm arbeiten können. Was lange Zeit nicht möglich war, inzwischen schon vor wenigen Jahren entwickelt worden ist, sind speziell für schwere Güter entwickelte Schwerlastförderer. Diese Förderer können Stückgut, das bis zu 25 kg schwer ist, ebenso leicht und schonend befördern wie die Stufenförderer für geringere Lasten.
Die technische Entwicklung konzentriert sich auf die jeweilige Führung des Linearförderers, der die Teile bewegt. Sie laufen entweder auf Schlitten oder werden über Schieber bewegt. Die unterschiedlichen Konstruktionen sind darauf zurück zu führen, dass zum einen nicht nur Schütt- oder Stückgut transportiert werden soll, sondern gleichzeitig sortiert werden kann. Bei Stufenförderern mit sich in gegenläufiger Richtung bewegenden Schiebern werden die Teile, die vom Trichter aus zugeführt wurden, schonend sortiert und transportiert. Diese Konstruktion arbeitet dennoch völlig geräuscharm. Auch die Anpassung der Dicke oder Breite der einzelnen Schieber auf das Transportgut ist bei den meisten Geräten inbegriffen. Dadurch können diese Maschinen vielseitigen Einsatz finden, gerade auch in den Bereichen, die ein Vorsortieren erfordern mit der zusätzlichen Funktion, auf diese Weise eine Mengenbegrenzung der Teile in einem Schritt erledigt zu haben. Die jüngste Entwicklung für Stufenförderer ist besonders in der Möbel- und/oder Autoindustrie von Nutzen, da sie die Zuführung von Schrauben, Ringen oder Deckeln, welcher Art und Form auch immer, bewerkstelligen kann (rotations-symmetrische Bauteile). Diese Stufenhubförderer sind zuverlässig und genauso robust, wie ihre Vorgänger. Auch arbeiten sie genauso geräuscharm und müssen selten gewartet werden. Diese Maschine kann mithilfe der stabilen Führung der Platten, die über Kugelbuchsen präzise geleitet werden, einwandfrei arbeiten. Der Antrieb erfolgt pneumatisch und gilt daher als betriebssicher. Desweiteren können die Anschlüsse elektrisch geschaltet werden, was ein leichtes Zuführen zu anderen maschinellen Vorgängen möglich macht. Der Fortschritt bei der Entwicklung kann eine zunehmend schonende Zuführung der einzelnen Teile sichern, was ihren Einsatzbereich erweitert. Ob in der Lebensmittelindustrie oder Pharmazie, die Qualität der Transportteile läuft vermehrt vibrationslos und verhindert damit Mängel an der Ware. Eine höhere Effizienz ist weitgehend dadurch gewährleistet, dass mehrere Schritte auf einem Weg (über die Linearförderung) erledigt werden können. Die Maschine wenig Verschleiß aufweist und somit Wartungskosten erheblich senkt. Da auch die Schnittstellen wesentlich verbessert worden sind, optimal mit weiterführenden Maschinen gekoppelt werden können, ist der Einsatz von Stufenförderern in technischer Hinsicht weiter fortschreitend. Besseres Eingliedern in Produktionsabläufe, leichte Montage und technische Feinabstimmungen dienen der industriellen Produktion, vor allem, da die Funktionalität ohne finanzielle Einbußen durch Wartung oder Austausch von Einzelteilen dauerhaft gegeben ist. Auch zukünftig dürften sich auf diesem Gebiet, was die Anpassung an unterschiedliche Formen und Größen des Transportgutes betrifft, noch Verbesserungsmöglichkeiten ergeben. Beschichtete Förderbänder gibt es jetzt schon, die das wahllose Durcheinander fallen von Kleinteilen verhindern und Mengenbegrenzungen leisten können. Das System und die Steuerung, sowie auch die Angleichung der Schnittstellen werden elektronisch weiterentwickelt und der vielseitige Einsatz, der sich auch durch die Anpassung von Dicke oder Breite der Schieber ergibt.
